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DRK rät: Bei Hitze viel trinken und langsam bewegen !
Viele Menschen vergessen bei Hitze schlichtweg genügend zu trinken. Das DRK im Saarland gibt hier die besten Tipps, wie man die Hitze meistern kann.Hochsommerliche Temperaturen, Mitfiebern bei den Fußballspielen, den ganzen Tag auf den Beinen, Freizeitsport und dazu das eine oder andere alkoholische Getränk - manchmal wird es für einfach zu viel.
Besonders bei hohen Temperaturen sei es wichtig, ausreichend zu trinken, weil mit erheblichem Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen und auch durch den "Gefühlsaufruhr" zum Beispiel bei WM-Spielen zu rechnen ist. Vor allem Wasser ist das richtige Getränk. Nicht geeignet sind dagegen Getränke mit viel Zucker, denn diese löschen den Durst nicht. Beim Einkaufen oder anderen Botengängen, sollte man sich alngsam bewegen.
Vor dem Genuss von Alkohol warnt das DRK besonders aus medizinischer Sicht. Auch seien koffeinhaltige Erfrischungsgetränke, weil sie teilweise die Ausscheidung fördern und den Flüssigkeitsverlust nicht ausgleichen können, ungeeignet.
Deshalb rät das DRK, nicht nur zu den Mahlzeiten zu trinken, sondern über den Tag verteilt ausreichend zu trinken. Nicht erst vier Stunden nichts trinken und dann auf einmal einen halben Liter. Die Getränke sollten nicht zu kalt getrunken werden, da kalte Getränke die Wärmebildung im Körperinneren noch anregen. Besonders geeignet ist außerdem Obst, weil es viel Flüssigkeit, Vitamine und Mineralstoffe enthält.
Das DRK warnt auch vor zu fettreichen Speisen. Sie führen zu einer Umverteilung der Durchblutung im Verdauungstrakt, und das kann zum Beispiel den Genuss von WM-Spielen erheblich beeinträchtigen. Müdigkeit und sinkende Aufmerksamkeit können die Folge sein. Allerdings schade eine Bratwurst oder ein Hamburger nicht, wenn die restlichen Mahlzeiten wie Frühstück und Mittagessen vollwertig sind. Für Zwischendurch kann eine leichte Zwischenmahlzeit (Müsliriegel, Obst, belegte Brote, Gemüsesticks u.ä.) dienen.
Bestimmte Medikamente wirken entwässernd, weshalb kranke Menschen bei Hitze besonders gefährdet sind. Alkoholkonsum stellt - bei Jung und Alt - einen zusätzlichen Gefährdungsfaktor dar, da auch er durch vermehrte Ausscheidung zu Flüssigkeitsverlusten führt. Das wird besonders beim Deutschlandspiel am Samstag eine Rolle spielen.
Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können Muskelkrämpfe besonders in den Beinen oder ein plötzlicher Kreislaufkollaps sein. Hier können gekühlte, elektrolythaltige Getränke - wie Apfelsaftschorle - helfen, die Notsignale des Körpers zu mildern. Durch das Öffnen überflüssiger oder beengender Kleidung sollte ein Wärmestau verhindert werden. Dass sich Menschen mit Hitzeproblemen in kühle, schattige Räume begeben sollten, ist selbstverständlich. Für zusätzliche Kühlung sorgen kalte Umschläge und das Zufächeln von Luft.
